Astrid Kramer: SEO Beraterin

Verlinkungsmöglichkeiten aufdecken

Backlinkaufbau durch Networking

Backlinkaufbau durch Networking

Auf seomoz.org ist gestern ein schöner Artikel zum Finden von Backlinkmöglichkeiten erschienen, den ich hier gerne kurz zusammenfassen würde. Dabei sind einige Ideen wie das Arbeiten mit Suchoperatoren nicht neu, andere jedoch ausgesprochen smart und daher auf jeden Fall erwähnenswert.

Grundlegend gefällt mir der Artikel auch aus dem Grund, da hier auf eine saubere Lösung des Backlinkaufbaus gesetzt wird, der auf den Pfeilern „Marketing“ und vor allem „Kommunikation“ beruht. Wie so oft im Online Marketing liegen die größten Schätze in einer offenen und ehrlichen Kommunikation mit anderen Webteilnehmern – das dieser Grundsatz nicht nur bei Social Media gilt, sondern auch für SEO funktioniert, zeigen diese Tipps für den natürlichen Linkaufbau:

1. Erweiterte Suchoperatoren

Wie bereits erwähnt, können potenzielle Linkquellen sehr einfach über Google mit erweiterterten Suchoperanten gefunden werden. Allerdings würde ich die Ergebnisse lieber als mögliche Geschäftspartner, nicht einfach als „Linkquelle“ bezeichnen, denn jeder kennt die Erfolgschancen von spammy und unpersönlich geschriebenen Linkanfragen :) Ein Beispiel für eine solche Suchanfrage:

Immobilien Gastautor / inurl:immobilien Gastautor / „Gastautor“ intitle:immobilien etc.
Finde zu einem Deiner Masterkeywords die Möglichkeit, als Gastautor einen Beitrag zu schreiben und dadurch einen Backlink zu erhalten. Wichtig hier: biete wirklich etwas an! Ich erhalte gerne einmal Backlink-Anfragen, die mich darum bitten, einen Artikel zu schreiben und einen Link zu setzen (immerhin für ein paar Euro…). Klar, kann ich sonst noch etwas für Sie tun? 😀 Also kurz: echten Mehrwert anbieten und den Backlink mit einem uniquen und hochwertigen Artikel verdienen.

2. Themenrelevante Twitterer finden

Bei Twitterwonk könnt Ihr die Bios von Twitterern nach Keywords untersuchen und dadurch Twitterer identifizieren, die für Eure Branche relevant sein könnten. Im nächsten Schritt, beim Networking, hilft dann kein Tool mehr, sondern nur noch Kommunikation :) Ganz schlecht: direkt mit der Tür ins Haus fallen und um Gefallen bitten, Twitter als Werkzeug sehen und kein direktes Gespräch führen, geizig sein, wenn es um Twitter-Aufmerksamkeit geht und so weiter…

3. Vernetzt denken und handeln

Wenn Ihr einen interessanten Blog gefunden habt, mit dem Ihr bereits zusammengearbeitet habt, dann betrachtet immer auch das Netzwerk dieses Bloggers. Naheliegend ist hier die Blogroll oder natürlich abermals Twitter. Hier kann man über die Suche @Twittername die Kommunikationspartner des Bloggers ermitteln und das eigene Netzwerk erweitern.

4. Wer verwendet Eure Bilder?

Die Reverse Image Search von tineye.com ermöglicht es Euch herauszufinden, wer Eure Bilder im Netz verwendet. Wenn Ihr hier jemanden findet, der ein Bild von Euch verwendet, dann könnt Ihr diese Person um einen Link zu Eurer Seite bitten. Die Chancen stehen gut: wer ein schlechtes Gewissen hat, weil er das Copyright verletzt hat, freut sich über eine nette Mail mit der Bitte um die Quellenangabe :)

5. Placement-Berichte

Schaltet eine kurze Kampagne über AdWords im Werbenetzwerk und ladet Euch anschließend die Placement-Bereichte runter (Anleitung hier). Ich erwähne diese Möglichkeit der Vollständigkeit halber und weil ich sie richtig clever finde, habe aber keine Erfahrung damit, da ich selbst kein SEA betreibe – wenn ich hier also falsch liege oder Ihr Verbesserungsvorschläge habt, immer her damit :)

6. Fragen stellen

Fragt interessante Blogger oder Twitterer, mit denen Ihr bereits in Kontakt steht, nach den Blogs oder Webseiten, die wirklich spannend sind und von Euren Kontakten regelmäßig gelesen werden und tretet dann mit den Autoren der Empfehlungen in Kontakt.

Habt Ihr weitere Ideen?

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